Ministerposten-Karussell
23. Oktober 2009
„Schäuble überwacht jetzt Banken“ titel die taz. Nicht ganz falsch, denn der Innenminister wird Finanzminister, damit der Kanzleramtsminister Innenminister wird, was auch der Wirtschaftsminister hätte werden können, der nun aber Verteidigungsminister wird, weil der Verteidigungsminister Arbeitsminister wird und der Wirtschaftsminister FDP-Personalie wird.
Alles klar? Wenn nicht kann vielleicht meine folgende Grafik helfen. Ist natürlich noch alles unter dem Vorbehalt der Verhandlungen und später der Vereidigungen. Aber eines scheint schon mal klar: Unsere Politiker sind wahre Multigenies. Oder sie können einfach alles gleich… schlecht?! Ich möchte zumindest mal wissen, welcher Aufschrei bei Eltern passieren würde, wenn der Politiklehrer Bio unterrichtet, damit der Biolehrer Religion macht und der Sportlehrer Latein macht, aber auch Mathe zur Auswahl gehabt hätte.
Naja, hier nun die Grafik, bevor ich mich weiter in Rage bringe
Entry Filed under: Politik. Schlagworte: Bundesregierung, CDU, CSU, de Maizière, Familienminister, FDP, Finanzminister, Guttenberg, Innenminister, Jung, Kanzleramtsminister, Pofalla, Schäuble, von der Leyen, Wirtschaftsminister, zu Guttenberg.
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1.
guidowatch | 23. Oktober 2009 at 17:12
Ich registriere aufmerksam, dass der Aussenministerposten nicht einmal mehr in diesem komplexen Konstrukt zur Debatte zu stehen scheint.
2.
Andreas | 23. Oktober 2009 at 17:16
Ist die vereinfachte Fassung
Aber es scheint wohl so, als gehen Wirtschaft und Außen auf jeden Fall an die FDP. Und dort wird Guido wohl das Erstzugriffsrecht haben