Neues Blog mit mir

 

An dieser Stelle nur kurz der Hinweis: Ich bin seit kurzem an einem neuen Blog beteiligt, dass ihr am besten gleich bookmarked (ihr könntet den RSS abonnieren, aber wir haben uns auch optisch was überlegt, so dass der Besuch der Seite selbst noch etwas besser ist).

Elbmelancholie.de ist das gute Stück

Zu finden auch auf Twitter und Facebook.

Worum geht es? Hamburg. Elbmelancholie ist ein Lokal-Blog. Wir wollen aber keinen klassischen Lokaljournalismus machen, sondern viele narrative, persönliche Elemente einbringen. So soll die Seite, wenn sie einmal groß und stark ist, abbilden, worüber Hamburg gerade spricht, welche Termine wichtig waren, aber auch welche ein echter Geheimtipp sind. Die Leser sollen neues erfahren, sich austauschen und sich mit den Autoren identifizieren können. Elbmelancholie soll nicht nur berichten, sondern auch ein wenig die Stadt porträtieren. Und natürlich immer wieder auch überraschen.

Ein app-lein ist entsprungen…

Endlich ausgespielt.

Bitte was? Okay, kleiner Rückblick. Im vergangenem Semester (Online-Journalismus, Hochschule Darmstadt) habe ich zusammen mit Kathi die Projektleitung im Semesterprojekt “Spielen” übernommen. Das klang nach einer Menge Spaß, war aber eine Menge Arbeit. Aber das war uns vorher bewusst.

Im Laufe des Semesters erstellte unser Jahrgang ein Magazin zum Thema Spiele – für das iPad. Der Titel “ausgespielt” ist Programm, denn es geht in den Beiträgen vor allem um die Frage “Was bleibt nach dem Spiel?”. Wenn ich mich richtig erinnere, war der Dreh sogar meine Idee, aber nagelt mich nicht drauf fest.

Neben Texten gibt es Audio-Formate, Videos und interaktive Elemente, wie z.B. ein Quiz im Magazin. Unsere Designer haben sich noch jede Menge spannende Elemente ausgedacht. Bis alles dann fertig und um App-Store (bzw. auf iTunes war) hat es dann doch noch länger gedauert, als geplant. Aber seit heute ist es soweit. Von mir ist unter anderen ein Beitrag zu Serious Games dabei, eine Satire zum Moorhuhn und noch ein paar Kurz-Kommentare.

Zusammengefasst bedeutet das: Wer ein iPad hat, sollte sich ausgespielt auf sein Tablet holen. Das Magazin ist natürlich kostenlos.

Hier der Link zum Magazin bei iTunes: http://j.mp/ausgespielt

Beteiligt am Magazin waren:

Projektleitung: Andreas Grieß, Katharina Tron
Redaktionsleitung: Michaela Brehm, Nico Stockheim
Design & Layout: Daniel Höly, Jan Schneider, Thomas Strothjohann
Textchefin: Julia Rösch

Redaktion: Robin Brand, Sebastian Eder, Michael Freidank, Aljoscha Grabowski, Robin Hartmann, Qais Kamran, Katrin Berghöfer, Tanja Praschak, Natalie Schwarzkopf, Daniel Schmitt, Carla Schneider, Svenja Trautmann, Arne Tyarks, Beatrice Tzschentke, Jennifer Warzecha

Projektbetreuung: Prof. Dr. Friederike Herrmann, Prof. Dr. Peter Schumacher

Lesestoff – hitzefest!

Warm ist es draußen. Da ist man gerne faul und liest und schreibt nur das Nötigste. Außerdem müssen wir uns jetzt ja alle erst einmal auf Google+ austoben. Für alle, die dennoch ein wenig lesen wollen, möchte ich nachfolgend nach längerer Zeit mal wieder ein paar lesenswerte Texte in den Raumstellen:

Da wären:

Auch auf YOUdaz.com sind zuletzt einige Dinge erschienen, die Leser meines Blogs interessieren könnte: Gestern ging ein ausführlicher Gastbeitrag online, in dem das Thema Schwangerschaftsabbrüche bemüht nüchtern (in Zahlen) betrachtet wird. Ich verfolge aktuell die Einschaltquoten der Frauen-Fußball-WM und vergleiche sie mit denen der Männer, die Flattr Charts sind wieder online (eine weitere Auswertung dazu wird bald folgen) und vor kurzem ging auch unsere Lotto-Auswertung live, eine nette Spielerei, wie ich finde.

Ein Praktikum in Links (Spiegel Online)

Heute habe ich in Berlin bei der taz begonnen. Genau der richtige(?) Zeitpunkt meine Zeit bei Spiegel Online noch einmal Revue passieren zu lassen. Und da ich durchaus einen gewissen Stolz für das in der Zeit erbrachte empfinde, tue ich dies einmal anhand von Links – zu Texten die ich allein geschrieben habe oder an denen ich zumindest mitgewirkt habe. Vielleicht ist ja jemand lesewütig oder will noch einmal reinschnuppern. Gleichzeitig ist es eine nette Liste an Textproben.

Here we go: Weiterlesen

„Ich, 18 jahre alt, erkrankt an Schweinegrippe-Impfung(!)“

Manche Geschichten fangen damit an, dass man sich eine Statusmeldung im ICQ anschaut. Das klingt wie aus dem „Themenfindung“-Seminar meines Studiengangs entnommen, ist aber wirklich passiert. Denn einer meiner Freunde hinterließ im ICQ eine Botschaft, die mich aufhorchen ließ:

Lasst euch nicht gegen die S-Grippe impfen! die haut euch um,
Ich hab mich mit Gott geprügelt…

Da mein Interesse geweckt war, schrieb ich den betreffenden Freund an. Dieser ist genau wie ich Leichtathletik-Wettkampfsportler und erklärte sich bereit, dass ich über sein „Erlebnis“ berichten dürfe. Was also war geschehen? Weiterlesen

Textbombe aus der Funkstille (vier Artikel von mir)

“Student, der: Meist jugendliche Person, die nichts tut, und trotzdem nie Zeit hat.”

Da ich mit ein paar Dingen beschäftigt war, ist in den vergangenen zwei Wochen hier nur ein Text online gegangen. Ganz faul, war ich natürlich trotzdem nicht. Es sind nämlich Texte von mir u.a. im Regioblog und auf CARTA erschienen. Allen, denen diese entgangen sind, möchte ich die Texte an dieser Stelle per Link noch einmal ans Herz legen. Kommentare sind selbstverständlich gerne gesehen. Weiterlesen

Erfahrungsbericht: Stromanbieter wechseln

Stecker_SteckdoseEines direkt vorweg: Ich schreibe diesen Text nicht in Auftrag eines Energie-Anbieters oder einer anderen Interessengruppe und erhalte auch kein Geld dafür. Der Beitrag ist lediglich als persönlicher Tipp zum Geldsparen und ggf. Umweltschutz zu verstehen.

Ich wohne im Großraum Darmstadt. In diesem Gebiet ist Entega der Strom-Grundversorger. Als ich hierher zog, wurde ich automatisch Vertragskunde. Nun hat man, irgendwo frisch eingezogen, in der Regel andere Sorgen, als sich unzählige Stromanbieter anzusehen. Also ließ ich das ganze zunächst laufen, auch als Entega im Dezember die Preise erhöhte. Weiterlesen

Uran – Ist das nicht ein Land?

uraniumIst Atomenergie sauber und umweltschonend? Eine Frage, die – zugegeben meist sehr unsachlich geführt– derzeit wieder hoch im Kurs ist. Dabei werden jedoch meist nur zwei Aspekte beleuchtet: Die AKWs als solche und die Endlagerung (welche defacto nicht existiert). Doch möchte man eine wirklich sachliche Debatte über das Für und Wider von Atomkraft führen, sollte man nicht die anderen Aspekte ausblenden. Uran fällt nicht vom Himmel direkt in ein Atomkraftwerk. Es wird als Uranerz abgebaut, aufbereitet, transportiert, angereichert. An all diesen Stationen bestehen Gefahren. Unser Uran kommt zu großen Teilen aus Australien, also vom anderen Ende der Welt! So viel zum Thema „unabhängig von Importen“.

Welche verheerenden Folgen der Uran-Abbau für Mensch und Umwelt hat zeigt der Film „Uranium – is it a country? – eine Spurensuche nach der Herkunft von Atomstrom”. Ich empfehle jeden, sich diesen Film einmal anzusehen. Er dauert knapp eine Stunde und ist kostenlos im Internet abrufbar. Was man zu sehen bekommt, ist denke ich den meisten bisher unbekannt. So wusste ich zum Beispiel vorher nicht, was man unter „Trailings“ versteht und wie viel von diesen durch den Bedarf nur eines einzigen AKWs entstehen. Hier also der Link zu dem Film, verbunden mit der Bitte sich für das darin präsentierte einen Moment Zeit zu nehmen, um eine Atom-Debatte führen zu können, die sich nicht auf einen Bruchteil der Thematik beschränkt.

Hier klicken, um zum Film zu gelangen!