Liebe Piraten, ihr habt schwarz-gelb gewählt!

Liebe Piraten,

Ich bin euch gegenüber ja grundsätzlich positiv eingestellt. Ich finde es gut, dass ihr euch für etwas engagiert und auch wofür. Mit anderen Worten, ich halte auch euer Thema für wichtig. Nun kommt jedoch das große aber: Ihr habt schwarz-gelb möglich gemacht. Und damit auch all das, wogegen ihr einsteht: Datenüberwachung, wirtschaftsorientiertes Patentrecht und auch viele andere Dinge wie Verschuldung zu Lasten der Jugend, Atomkraft und ein ungeeignetes Endlager Gorleben. Am heutigen Tag wirkt ihr auf mich eher wie Karrierepolitiker, als wie ernsthafte Vertreter eurer Interessen. Zu den Gründen: Weiterlesen

Warum wählen gehen?

Ich will gar nicht erst groß ausholen. Allen, die noch überlegen ob sie wählen sollen möchte ich etwas in Erinnerung rufen: Die Proteste im Iran. Sie sollten uns daran erinnern, dass es unzählige Menschen gibt, die für faire, demokratische, geheime und offene Wahlen streiten. Die teilweise dafür ihr Leben geben. Ich erinnere an Neda. Hier das Video, das ich nur verlinke und nicht einbette, da es eine Altersbeschränkung hat.

Treten wir unser Wahlrecht nicht mit den Füßen! Gehen wir wählen! Für Deutschland, für uns und für die Demokratie!

Warum das 3-Tage-wach-Team für mich eine SMS an ihren Parteivorsitzenden sendete

3tagewachDonnerstagabend. Ich schalte nach einer guten Sendung „Harald Schmidt“ meinen Laptop ein. Ich bemerke, dass auf meinem Blog im Parteienvergleich der Link zur „3-Tage-wach“-Aktion der Grünen falsch ist. Also schnell repariert das Ganze. Dabei kam ich auf den Livestream der besagten Aktion, wo es grade um Cem Özdemir ging, der um ein Bundestags-Direktmandat in Stuttgart kandidiert. Weiterlesen

Es gibt keine Linkspartei!

Es ist jedem überlassen, von der Partei „Die Linke“ zu halten, was man will. Aber das „Kind beim Namen nennen“, sollte man schon. Dies ist jedoch oft nicht der Fall. Politiker der rivalisierenden Parteien sprechen häufig von der „Linkspartei“. Bei der CDU wird (wenn man nicht direkt SED-Nachfolgepartei sagt) eigentlich nur von „Linkspartei“ geredet. „Die Linke“ habe ich noch nie aus dem Mund eines CDU-Politikers gehört.

Aber auch Zeitungen, Online-Medien und der Rundfunk sprechen weiter von der „Linkspartei“. Fakt ist jedoch: So heißt die Partei nicht. Die PDS nannte sich für kurze Zeit Linkspartei.pds, bevor sie sich mit der WASG vereinigte. Nun heißt die Partei „Die Linke“. Warum kann man dann nicht die Partei beim wirklichen Namen nennen?

Es sagt ja auch keiner…
…Christpartei zur CDU
…Sozialpartei zur SPD
…Liberalpartei zur FDP
…oder Grünpartei zu den Grünen

Bundestagswahl 2009: Wen kann man wählen? (Parteienvergleich)

koalitionNur noch drei Tage bis zur Bundestagswahl. Die Grünen sind ab sofort, angelehnt an den Song „Drei Tage wach“ dauerwach und ich präsentiere mein letztes Parteivergleich-Fazit vor der Wahl. Am Ende sind Links zu den wichtigsten Blogtexten aus dem zurückliegenden Wahlkampf angefügt. Weiterlesen

Lustige Textstücke im Wahlkampf

Ich habe lange keine „Lesetipps“ mehr geschrieben. Nun muss es einfach mal wieder sein. Drei Texte haben es mir gestern ganz besonders angetan, weil sie sich zwar mit dem Top-Thema überhaupt – der Bundestagswahl – beschäftigen, das aber auf eine vollkommen andere Art und Weise. Die Beiträge sind grundverschieden, regen aber dennoch zu herrlich kurzweiligen Schmunzeln an: Weiterlesen

Es muss ein Mob durch Deutschland gehen

Und zwar ein Flashmob. Was ein Flashmob ist, braucht man dem Internet-Affinen Leser eigentlich nicht erzählen: Eine Gruppe von Menschen verabredet sich, meist im Internet, an einem bestimmten Ort, zu einer bestimmten Zeit, gemeinsam irgendetwas zu machen. Die anderen Menschen wissen von nichts und staunen, warum zum Beispiel auf einmal ein ganzer Markplatz voll klatschender Menschen ist. Im Jahr 2009 haben mehrere Gruppen nun (endlich?) das politische Protest-Potential von Flashmobs entdeckt. Weiterlesen

Koalitionometer Teil 2: Welche Konsequenzen hätte welche Koalition

koalitionLetztes Mal habe ich analysiert, welche Koalitionen durch Stimmen für welche Parteien begünstigen würden. Das Thema ist freilich sehr undurchsichtig. Deshalb wissen wir alle noch nicht, was auf uns zu kommt. Ich will an dieser Stelle die fünf realistischsten Szenarien danach untersuchen, was sie für parteipolitische Konsequenzen hätten- von den politischen Inhalten einmal völlig abgesehen- und wie wahrscheinlich sie sind. Weiterlesen