Nach dem Klimagipfel ist vor der Klimarevolution von unten

Der Klimagipfel ist gescheitert. Nun liegt es an uns, nicht auch das Weltklima “scheitern” zu lassen. Wir können einiges tun! Aber der Reihe nach… Gestern Morgen war noch nicht klar, ob der „Copenhagen Accord“ überhaupt angenommen würde. Ich selbst schwankte, was die richtige Herangehensweise wäre. Auf der „Pro-Seite“ standen zum einen, dass der Prozess weiter laufen und dass sich Obama nicht blamieren würde. Denn eine Blamage hätte ihm innenpolitisch weiter geschadet. Dagegen sprachen in meinen Augen, dass man einen solchen „Kompromiss“ einfach nicht befürworten kann. Er ist schlecht und muss demnach eigentlich abgelehnt werden. Damit würde man auch eine härtere Front gegen Verweigerer wie China aufbauen. Und ein vollkommenes Scheitern würde weltweit für mehr Entrüstung sorgen als ein „de facto-Scheitern“. Diese Entrüstung könnte helfen, den Druck auf die Staatschefs aufrecht zu erhalten, bzw. zu erhöhen.

Letztendlich werden all diese Argumente eine Rolle gespielt haben, entscheidend war jedoch, dass bei einem „nein“ die Grundlage für Hilfszahlungen in die Entwicklungsländer gar nicht gegeben wäre. Auch jetzt steht sie nur auf wackeligen Beinen, aber immerhin darauf. Von daher war die Entscheidung eines „zu Kenntnis Nehmens“ wohl die richtigste unter den falschen Entscheidungen. Nun ist der Gipfel vorbei, der Kampf um die Zukunft jedoch noch nicht. Weiterlesen

Die klügsten Männer der Welt

Seit Tagen wollte ich wieder bloggen, doch mit Ausnahme meines Textes über den Bildungsstreik bei CARTA bin ich nicht dazu gekommen. Nun gibt es einen Text von mir, doch wer einen konstruktiven Kommentar oder einen hintergründigen Bericht erwartet, den muss ich enttäuschen. Vielmehr muss ich mir den Frust von der Seele schreiben. Warum? Weiterlesen