Mit welcher Arroganz…

erlauben es sich eigentlich derzeit zahlreiche Redakteure und Autoren aufgrund der Minarett-Verbot-Abstimmung in der Schweiz Volksabstimmungen als solche in Frage zu stellen? Natürlich haben sie Recht, wenn sie darauf hinweisen, dass man solche Ergebnisse befürchten muss. Aber der Grundtenor ihrer Argumentation ist doch immer: Lasst das Volk nicht abstimmen, es ist zu dumm. Daher soll besser weiter allein eine „Elite“ entscheiden. Warum jedoch ist diese vermeintliche Elite so laut, wenn es darum geht das Volk als dumm abzustempeln, aber so leise, wenn es darum geht, das Volk intelligenter zu machen? Stichworte: Toleranz, Aufklärung, Bildung(!), freie Presse. Jeder Kommentar gegen Volksentscheide ist verschenkte Zeit und verschenkter Platz für Kommentare die z.B. über den Islam aufklären, die Probleme in unserem Bildungssystem ansprechen oder – ebenfalls für Meinungsbildung zuständig – die zunehmende Aushöhlung der Presse- und Rundfunkfreiheit thematisieren.