Wenn Darmstadt Zentrum des Ölteppichs wäre…

…dann sähe Hessen so aus:

Das Bild habe ich eben auf www.ifitwasmyhome.com erstellt. Dort kann man (s)einen Ort virtuell zum Zentrum der Ölpest machen. Den Hinweis auf besagte Seite habe ich eben bei den Ruhrbaronen gelesen und musste direkt selber mal schauen.

Hoffentlich bekommen die Helfer die Trägodie im Golf von Mexiko bald in den Griff. Und hoffentlich lernen wir als Menschen daraus. Die FASZ schreibt heute, dass solche Trägodien Weiterlesen

Nach dem Klimagipfel ist vor der Klimarevolution von unten

Der Klimagipfel ist gescheitert. Nun liegt es an uns, nicht auch das Weltklima “scheitern” zu lassen. Wir können einiges tun! Aber der Reihe nach… Gestern Morgen war noch nicht klar, ob der „Copenhagen Accord“ überhaupt angenommen würde. Ich selbst schwankte, was die richtige Herangehensweise wäre. Auf der „Pro-Seite“ standen zum einen, dass der Prozess weiter laufen und dass sich Obama nicht blamieren würde. Denn eine Blamage hätte ihm innenpolitisch weiter geschadet. Dagegen sprachen in meinen Augen, dass man einen solchen „Kompromiss“ einfach nicht befürworten kann. Er ist schlecht und muss demnach eigentlich abgelehnt werden. Damit würde man auch eine härtere Front gegen Verweigerer wie China aufbauen. Und ein vollkommenes Scheitern würde weltweit für mehr Entrüstung sorgen als ein „de facto-Scheitern“. Diese Entrüstung könnte helfen, den Druck auf die Staatschefs aufrecht zu erhalten, bzw. zu erhöhen.

Letztendlich werden all diese Argumente eine Rolle gespielt haben, entscheidend war jedoch, dass bei einem „nein“ die Grundlage für Hilfszahlungen in die Entwicklungsländer gar nicht gegeben wäre. Auch jetzt steht sie nur auf wackeligen Beinen, aber immerhin darauf. Von daher war die Entscheidung eines „zu Kenntnis Nehmens“ wohl die richtigste unter den falschen Entscheidungen. Nun ist der Gipfel vorbei, der Kampf um die Zukunft jedoch noch nicht. Weiterlesen

Uran – Ist das nicht ein Land?

uraniumIst Atomenergie sauber und umweltschonend? Eine Frage, die – zugegeben meist sehr unsachlich geführt– derzeit wieder hoch im Kurs ist. Dabei werden jedoch meist nur zwei Aspekte beleuchtet: Die AKWs als solche und die Endlagerung (welche defacto nicht existiert). Doch möchte man eine wirklich sachliche Debatte über das Für und Wider von Atomkraft führen, sollte man nicht die anderen Aspekte ausblenden. Uran fällt nicht vom Himmel direkt in ein Atomkraftwerk. Es wird als Uranerz abgebaut, aufbereitet, transportiert, angereichert. An all diesen Stationen bestehen Gefahren. Unser Uran kommt zu großen Teilen aus Australien, also vom anderen Ende der Welt! So viel zum Thema „unabhängig von Importen“.

Welche verheerenden Folgen der Uran-Abbau für Mensch und Umwelt hat zeigt der Film „Uranium – is it a country? – eine Spurensuche nach der Herkunft von Atomstrom”. Ich empfehle jeden, sich diesen Film einmal anzusehen. Er dauert knapp eine Stunde und ist kostenlos im Internet abrufbar. Was man zu sehen bekommt, ist denke ich den meisten bisher unbekannt. So wusste ich zum Beispiel vorher nicht, was man unter „Trailings“ versteht und wie viel von diesen durch den Bedarf nur eines einzigen AKWs entstehen. Hier also der Link zu dem Film, verbunden mit der Bitte sich für das darin präsentierte einen Moment Zeit zu nehmen, um eine Atom-Debatte führen zu können, die sich nicht auf einen Bruchteil der Thematik beschränkt.

Hier klicken, um zum Film zu gelangen!